A- A A+

Verleihung an Hans-Hermann Bison

2011 DPf Bison 0218Hans-Hermann Bison wurde am 22. November 1930 in Dinslaken geboren. Seine Vorfahren väterlicherseits sind bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts in Dinslaken nachweisbar.

Wohnsitz von Hans-Hermann Bison blieb immer Dinslaken. Hier, nahe am Rotbach, erlebte er seine Kindheit und Jugend, legte das Abitur ab und studierte danach an der Universität Bonn Volkswirtschaft (Examen als „Diplom-Volkswirt“). Seinen Beruf begann er 1957 bei der damaligen August-Thyssen-Hütte AG (später Thyssen AG, heute ThyssenKrupp AG) und ging im gleichen Unternehmen 1996 als langjähriger Abteilungsdirektor in Pension.

Der Geschichte des Niederrheins und seiner Heimatstadt galt von Jugend an sein besonderes Interesse. 1960 wurde er Mitglied und später auch langjähriges Vorstandsmitglied im Heimatverein Dinslaken. Die 1998/99 begonnene und in Dinslaken Tradition gewordene stadthistorische Vortragsreihe geht auf seine Initiative zurück und wurde in den ersten Jahren in Kooperation mit Stadt und Volkshochschule von ihm geleitet. Mit der Geschichte der Dinslakener Friedhöfe und der Persönlichkeit des in Dinslaken geborenen Friedrich Althoff (1839 – 1908) hat er sich besonders befasst.

1989 wurde Hans-Hermann Bison auf Anregung von Willi Dittgen in den Vorstand unseres Vereins gewählt, dessen Nachfolge als Geschäftsführer er alsbald übernahm. In mehr als einem Jahrzehnt hat Hans-Hermann Bison in enger Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden die Vereinsarbeit maßgeblich gestaltet und viele Initiativen entwickelt. Die 1998 begonnene Entwicklung der „Rotbach-Route“ zu einem die Landschaft zwischen Emscher und Lippe erschließenden und erlebnisreichen Radwegenetz war dabei ein besonderer Arbeitsschwerpunkt. Auch um die Fortsetzung der Buchreihe unseres Vereins hat er sich verdient gemacht. Für den 2008 erschienenen Band „Straßen in Dinslaken“ war er Initiator und Mitautor.

Der Verein für Heimatpflege Land Dinslaken e.V. ehrte Hans-Hermann Bison am 19. Mai 2011 mit dem „Dinslakener Pfennig“.

Laudatio von Sepp Aschenbach

Presseveröffentlichungen (zum Stichwort “Dinslakener Pfennig”)